Fotografie


Wie man an den zahlreichen Bildern auf meiner Homepage erkennen kann, liebe ich das Fotografieren. Auf dieser Seite stelle ich euch einmal die Geräte vor, mit denen die vielen Bilder entstanden sind. Außerdem habe ich hier noch einige Tips zum Thema Fotografie.

Meine Kameras

04.10.1996

Samsung AF-333


Mein allererster Fotoapparat, eine einfache Autofocus-Kompaktkamera ohne Zoom für 99 DM (Saturn).
Samsung Lens 35mm F4.5
Autofocus, Auto-Blitz, Red-Eye-Reduction durch ein rotes Lämpchen.
Batterien: 2 Mignon (AA) à 1,5 Volt
Ein nettes Feature ist die Einblendung des Aufnahmesdatums in das Bild.
Eine sehr zuverlässige Kamera, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten ordentliche Bilder liefert. Das robuste Gerät funktioniert immer noch (lediglich das Batteriefach mußte nach einem Sturz mit Klebeband fixiert werden), kommt aber wegen ihrer moderneren Nachfolger nicht mehr zum Einsatz.



29.04.1997
-16.06.2000

Pentax IQZoomEZY


Meine erste Kamera mit Zoomobjektiv, die mir meine Eltern aus Gran Canaria mitgebracht haben. In Deutschland heißt das Modell Pentax Espio 738.
Pentax Zoom Lens f=38mm - f=70mm
Autofocus, Auto-Blitz, mehrere Blitz-Modi, Red-Eye-Reduction durch ein rotes Lämpchen
Batterie: 1 CR-123A Lithium-Batterie 3 Volt
Am 16.06.2000 ging die Pentax nach über drei Jahren treuem Dienst in die ewigen Jagdgründe ein. Da eine Reparatur zu teuer gewesen wäre, schaffte ich mir eine neue Kamera an.



29.06.2000-

Pentax Espio 105G


Die zweite Zoomkamera mußte natürlich gegenüber der ersten ein Fortschritt sein, dieser bestand im wesentlichen in einen stärkeren Zoom, ansonsten blieb ich bei der bewährten Pentax. Preis: 238 DM (Brinkmann) Pentax Zoom Lens f=38mm - f=105mm (Sehr leiser Zoom)
Autofocus, Auto-Blitz, mehrere Blitz-Modi, Red-Eye-Reduction durch ein rotes Lämpchen
Batterie: 1 CR-123A Lithium-Batterie 3 Volt
Auch eine Einblendung des Aufnahmesdatums in das Bild ist möglich.
Seit ich eine Digitalkamera habe, kommt die Pentax nur noch selten zum Einsatz (z.B. wenn die andere Kamera zur Reparatur ist). Ihr großer Vorteil ist der geringe Batterieverbrauch.



18.06.2003
-16.08.2004

Medion MD 9801


Meine erste Digitalkamera leistete ich mir im Sommer 2003, als die Digicams zumindest beim Aldi bezahlbar wurden (259 Euro). Vernünftige Markengeräte gab es zu der Zeit in der Preisklasse praktisch noch keine. Dank der entscheidenden Vorteile eine Digicam habe ich seitdem ein Vielfaches an Fotos gemacht.
4,1 Megapixel, dreifach optischer Zoom, zweifacher Digitalzoom, Compact-Flash-Speicherkarte
Aspherical Lens f=7-21 mm; 1:2.6-4:5
verschiedene Blitzmodi, Makro-Funktion, Filmaufnahme (ohne Ton)
Batterien: 4 Mignon (AA) à 1,5 Volt
Am 16.08.2004 mußte ich die Kamera zur Reparatur einschicken (der Blitz funktionierte nicht mehr), und da das Modell nicht mehr vorrätig war, bekam ich den Nachfolger:



18.08.2004-

Medion MD 40696


Die Medion MD 40696 ähnelt ihrem Vorgänger, aber fast alle Funktionen sind erweitert oder verbessert worden.
5 Megapixel, dreifach optischer Zoom, zweifacher Digitalzoom (mehrstufiger Zoom im Display möglich), Compact-Flash-Speicherkarte
Aspherical Lens f=3-21,9 (sehr große Blendenöffnung für Weitwinkel und Makrofunktion ab 1 cm)
verschiedene Blitzmodi, Filmaufnahme mit recht gutem Ton
Batterien: 4 Mignon (AA) à 1,5 Volt
Als die Kamera im Mai 2005 für längere Zeit bei Medion in Reparatur war, ich aber nicht ohne Kamera verreisen konnte, legte ich mir meine Zweit-Digicam zu, die sich sehr schnell zur Erst-Cam entwickelte:



12.05.2005-

Canon PowerShot A520



Bei meiner ersten Marken-Digicam merkte ich den Unterschied zwischen Marken- und No-Name-Kameras. Zwar verfügen auch die Medion-Kameras über alle wichtigen Funktionen, aber bei der Canon ist alles ein bißchen besser und robuster verarbeitet, das System ist besser durchdacht, das Bild oft schärfer (was die geringere Pixelzahl locker wettmacht) und - der bedeutendste Unterschied: Eine wahnsinnig kurze Auslöseverzögerung verglichen mit etwa 1 sec bei der Medion, die viele Schnappschüsse und Konzertfotos erschwert. Für etwa den gleichen Preis (229 Euro, Berlet) bekam man zur gleichen Zeit bei Aldi ein 6-Megapixel-Gerät, aber wie gesagt, die Canon war insgesamt besser.
4 Megapixel, vierfach optischer Zoom (man merkt den Unterschied!), mehrstufiger Zoom im Display, SD-Speicherkarte
Brennweite f=2,6-5,5 (entspricht 35-140 mm bei Kleinbildkameras)
verschiedene Blitzmodi, 13 Aufnahmeprogramme (u.a. Schnee, Unterwasser, Tiere/Kinder, Feuerwerk etc.), Filmaufnahme mit recht gutem Ton und superscharfem Bild
Batterien: 2 Mignon (AA) à 1,5 Volt
Nach gut 11000 Fotos zeigte die Kamera erste Alterserscheinungen, und als ich bei Amazon ein Angebot entdeckte, legte ich mir den Nachfolger (Powershot A530) zu. Die A520 kommt aber immer noch zum Einsatz, z.B. bei Konzerten, wenn ich lieber eine alte als eine neue Kamera riskieren will.



13.11.2006-06.09.2007

Canon PowerShot A530



Nachdem meine PowerShot A520 leichte Alterserscheinungen zeigte (sie hat in den 1 1/2 Jahren Dauereinsatz neben unzähligen Konzerten - incl. Pogo vor der Bühne - auch zahlreiche Reisen - u.a. in die Wüste Gobi -überstanden), legte ich mir sicherheitshalber eine neue Kamera zu. Ich wollte nicht riskieren, daß das gute Stück gerade auf einer Reise mitten im Nirgendwo den Geist aufgibt und ich - das wäre ein GAU für mich - ohne Kamera da stehe. So leistet die A520 weiterhin treue Dienste auf Konzerten, während mich der Nachfolger A530 auf meinen Reisen begleitet. Nach den überaus positiven Erfahrungen, die ich mit dieser Kamera gemacht habe (u.a. einen Sturz aus einem Meter Höhe auf Asphalt überstand das Gerät ohne Folgen), blieb ich Canon treu. Und ergatterte für 129 Euro (Amazon) ein echtes Schnäppchen. Die A530 unterscheidet sich nur unwesentlich von der A520. Die Auflösung ist etwas höher, und leider gibt es ein paar Aufnahmeprogramme weniger (u.a. den "Unterwasser-Modus" der auch in eher dunklen Höhlen recht nützlich war), dafür solche Spielereien wie einen Farbtonwechsel im Bild.
5 Megapixel, vierfach optischer Zoom, mehrstufiger Zoom im Display, SD-Speicherkarte
Brennweite f=2,6-5,5 (entspricht 35-140 mm bei Kleinbildkameras)
verschiedene Blitzmodi, verschiedene Aufnahmeprogramme (u.a. Schnee, Tiere/Kinder, Feuerwerk, Farbtonwechsel etc.), Filmaufnahme mit recht gutem Ton und superscharfem Bild
Batterien: 2 Mignon (AA) à 1,5 Volt
Nach knapp 10700 Fotos und einem oder mehreren überlebten Stürzen ist mir die Kamera im Labor auf's ausgefahrene Objektiv gefallen und hat leider den Geist aufgegeben.


07.09.2007-18.06.2008

Canon PowerShot A550



Als die A530 sich in den Ruhestand verabschiedete, hatte ich Glück im Unglück, denn ich war gerade nicht auf Reisen sondern bei der Arbeit, im Elektronikparadies Japan. Also bin ich direkt losgezogen, um nach Ersatz zu suchen und fand ihn auch prompt in einen Nachfolgemodell, das zudem noch deutlich preiswerter war (ca. 90 Euro). So lobe ich mir das, jede neue Digicam wird billiger und besser.
Mit der A530 machte ich zahllose Fotos in Japan und vielen Reisen, bis sie mir leider auf Bali, Indonesien, gestohlen wurde.

7.1 Megapixel, vierfach optischer Zoom, mehrstufiger Digitalzoom, SD-Speicherkarte
Brennweite f=2,6-5,5 (entspricht 35-140 mm bei Kleinbildkameras)
verschiedene Blitzmodi, verschiedene Aufnahmeprogramme (u.a. Tiere/Kinder, Nachtaufnahme, Porträt, Manuell etc.), Filmaufnahme mit gutem Ton und superscharfem Bild
Batterien: 2 Mignon (AA) à 1,5 Volt


24.06.2008-02.03.2012

Canon PowerShot A580



Nachdem mir meine letzte Kamera gestohlen worden war, musste ich natürlich schnell Abhilfe schaffen und erstand in Cairns, Australien, für gut 100 Euro wieder eine Canon, diesmal die Powershot A580. Diese begleitete mich auf eineinhalb Weltreisen und unzähligen weiteren Touren. Irgendwann zeigte sie auch langsam Alterserscheinungen, so dass ich mir eine neue Reisekamera zulegte, diesmal von Casio, die Canon aber immer noch in rauher Umgebung (Konzerte, Festivals) einsetzte. Anfang März hat sie allerdings einen Sturz auf die Dortmunder Brückstraße nicht mehr überlebt.

8 Megapixel, 4fach optischer Zoom, SD-Speicherkarte
Brennweite f=2,6-5,5 (entspricht 35-140 mm bei Kleinbildkameras)
Batterien: 2 Mignon (AA) à 1,5 Volt


10.08.2011-

Casio Exilim EX-H20G silver



Nach Jahren als Canon-Nutzer wechselte ich im Jahr 2011 mal zu Casio, da mich die Exilim beeindruckt hatte. Zwar benötigt diese im Gegensatz zur Canon Spezialakkus statt Batterien, die man überall kaufen kann, aber der Akku hat eine derart lange Lebensdauer, dass man in der Regel mit einem Ersatzakku praktisch immer über die Runden kommt, selbst wenn es tagelang keine Steckdose gibt. Die Bildqualität war auch sehr gut und ein zehnfach optischer Zoom ist schon eine tolle Sache. Das finale Kaufargument war dann aber der GPS-Sensor, der zu jedem Bild die exakten Koordinaten speichert, auch Trackpoints aufnehmen kann, wenn man nicht fotografiert und auf integrierten Karten den aktuellen Standort und nahegelegene Attraktionen anzeigt. Die beste Reisekamera, die ich bisher in die Hände bekommen habe.
Zu Halloween 2012 ist mir das gute Stück leider runtergefallen, weshalb ich mir wieder eine neue Kamera zulegen musste. Witzigerweise beschloss Casio1, nachdem Casio2 mit der Post gekommen war, doch nicht kaputt zu sein, und nun kann ich Stereo fotografieren.
Ein schmaler Pixelfehlerstreifen auf vielen Bildern trat aber irgendwann auf, so dass es doch Zeit für eine neue Kamera wurde.

14 Megapixel, zehnfach optischer Zoom, SD-Speicherkarte
Brennweite f=4.3-43.0 mm (entspricht 24-240 mm bei Kleinbildkameras)
Batterien: Casio Lithium-Ionen-Akku NP-90, 3.7V, 1950 mAh


06.11.2012-25.01.2014

Casio Exilim EX-H20G black



Da ich von meiner ersten Exilim EX-H20G so begeistert war, kaufte ich sie gleich ein zweites Mal. Die GPS-Funktion ist wirklich nett, da möchte ich gar nicht mehr drauf verzichten.
Ein Jahr nach meinem ersten Kauf war der Neupreis der Casio seltsamerweise sogar noch gestiegen, weshalb ich bei ebay ein gebrauchtes Modell (nun in schwarz) ersteigerte. Da war das Gerät gerade vier Monate alt (Kaufdatum 30.06.2011). Unzählige Reisekilometer und ein, zwei Stürze später (das Batteriefach musste ich zuletzt mit Klebeband zumachen) gab sie im Schnee auf dem Winterstein/Sachsen schließlich ohne direkten Anlass den Geist auf und taugt nur noch zum Betrachten von Bildern.

14 Megapixel, zehnfach optischer Zoom, SD-Speicherkarte
Brennweite f=4.3-43.0 mm (entspricht 24-240 mm bei Kleinbildkameras)
Batterien: Casio Lithium-Ionen-Akku NP-90, 3.7V, 1950 mAh


22.06.2014-

Sony Cyber-shot DSC-HX50V



Irgendwann machte die Casio schließlich doch Mucken und Pixelfehler im Bild (ein feiner violetter Streifen), so dass wieder Zeit für eine neue Kamera wurde. Von meiner persönlichen Kaufberaterin bekam ich diesmal die Sony Cyber-shot DSC-HX50V empfohlen, was einen Sprung nach oben im Preis bedeutete, aber auch einen deutlichen in der Bildqualität. Insbesondere die Lichtempfindlichkeit ist enorm, der Blitz muss nur sehr selten zugeschaltet werden, was im Foto natürlich wesentlich besser aussieht, nicht nur aber insbesondere auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Der 30fache optishe Zoom ist ebenfalls beeindruckend. GPS hat die Kamera auch, aber die Handhabung und Funktionalität ist nicht so gut wie bei der Casio, so dass ich es nur noch wenig nutze.
Am 30.01.16 gab die Sony leider ohne Vorwarnung den Geist auf, da es aber noch in der Gewährleistungszeit lag, konnte sie repariert werden und ist seit dem 9. März wieder im Einsatz.

20.2 Megapixel, 30fach optischer Zoom, SD-Speicherkarte
Brennweite f=3.5-6.3 mm (entspricht 24-720 mm bei Kleinbildkameras)
Batterien: Sony-Akku NP-90, 1240 mAh


Fototips

Kamerakauf Beim Kamerakauf müssen zunächst zwei grundlegende Entscheidungen getroffen werden: Digital oder analog sowie Kompaktkamera oder Spiegelreflexkamera.
Letztere Frage habe ich bisher immer zugunsten der Kompaktkamera entschieden. Zum einen sind Spiegelreflexkameras deutlich teurer als Kompaktkameras, zum anderen aber auch (und das war für mich der Hauptgrund) wesentlich größer und sperriger. Es ist schon viel praktischer und (was die Diebstahlgefahr angeht) sicherer, wenn man sich die Kamera in die Hosentasche stecken kann. Ist man allerdings meistens mit dem Auto unterwegs, wo das Gewicht des Gepäcks keine Rolle spielt, oder macht sich gezielt zum Fotografieren auf den Weg, kann man natürlich auch eine Spiegelreflexkamera mitnehmen. Diese hat den Vorteil, daß man viel mehr Parameter manuell einstellen oder auch verschiedene Objektive und Filter aufschrauben kann. Aufnahmen des nächtlichen Sternenhimmels sind beispielsweise mit einer Kompaktkamera fast unmöglich. Für die allermeisten Gelegenheiten reicht eine Kompaktkamera allerdings völlig aus und liefert auch hervorragende Bilder.
Die Entscheidung analog oder digital fällt heute bei den meisten Käufern zugunsten der Digicam aus. Früher hatten die analogen Kameras allerdings einen riesigen Preisvorteil. Es gibt neben dem Preis aber auch noch andere Gründe, sich für Analog zu entscheiden. Die Digitalkameras sind regelrechte Stromfresser, eine Analogkamera kommt mit einer Batterie dagegen für viele hundert Fotos aus. Das ist gerade bei längeren Reisen, wo man nicht regelmäßig die Akkus aufladen kann, ein Vorteil. Zudem sind Analogkameras deutlich unempfindlicher gegenüber der äußeren Witterung. Ich habe schon bei -20°C in Lappland und bei 40°C in Südostasien ohne Probleme fotografiert. Die Elektronik und/oder Batterien einer Digicam streiken oft schon bei weniger extremen Temperaturen. Außerdem waren Optik und Technik der analogen Kameras (aufgrund der viel längeren Entwicklung die sie inzwischen hinter sich haben) bisher meist ausgereifter und zuverlässiger als die der (bezahlbaren) Digitalkameras. In den letzten Jahren hat es bei den Digicams allerdings riesige Fortschritte gegeben, so daß es wohl kaum noch Unterschiede gibt. Schließlich ist das Belichten der Fotos auf Papier für Analogfotos (noch) etwas günstiger und manchmal qualitativ besser als bei Digicams.
Die Digitalkamera hat natürlich entscheidende Vorteile: Die Bilder sind sofort sichtbar, und man kann überprüfen, ob die Belichtung ausreichend war. Allgemein kann man einfach mehr Fotos machen und sich die besten heraussuchen, da ein Digitalbild zunächst einmal nichts kostet. Abzüge auf Papier kosten inzwischen auch nicht mehr viel mehr als bei Analogkameras, und man bestellt ja ohnehin nur die besten Bilder nach. Da man allerdings mit der Digicam deutlich mehr fotografiert, schlägt der Spareffekt (zumindest bei mir) eher ins Gegenteil um. Ein weiterer Vorteil, vor allem auch für Betreiber einer Homepage, ist, daß die Bilder sofort in digitaler Form vorliegen und nicht erst eingescannt werden müssen (das kann man bei Analogbildern zwar bei der Entwicklung gleich mit beauftragen, kostet aber ein paar Euro). Außerdem können sie dann sofort am PC nachbearbeitet werden.
Kamerakauf
analog
Hier ein paar Parameter, auf die man beim Kauf einer analogen Kamera achten sollte:
Mehrere Blitzmodi: Lediglich ein automatischer Blitz ist oft unzureichend, vor allem wenn man nachts auch einmal ohne oder tagsüber mit Blitz fotografieren will.
Red Eye Reduction: Soll die roten Augen der fotografierten Personen reduzieren, die oft entstehen, wenn man den Blitz verwendet. Wenn eine Person direkt in die Kamera schaut, leuchtet der Blitz bis auf die (durch die Durchblutung) rote Netzhaut im Inneren des Auges, die dann auf dem Foto abgebildet wird.
Die verbreitetsten Methoden der Redzierung dieses Effektes bei Kompaktkameras sind eine rote Lampe, die vor der eigentlichen Aufnahme aufleuchtet, und ein (schwächerer) Vorblitz. Beide sollen durch ihre Helligkeit dafür sorgen, daß die bei Dunkelheit oft weit offene Pupille sich verkleinert und man so die Netzhaut weniger oder gar nicht sieht. Nach meiner Erfahrung bewirkt die rote Lampe nicht besonders viel (da sie nicht sehr hell ist). Der Vorblitz dagegen hat oft die Wirkung, daß die Fotografierten geblendet die Augen schließen und auf der eigentlichen Aufnahme aussehen, als ob sie schlafen, was natürlich noch unschöner ist als rote Augen. Man muß sich also das kleinere Übel aussuchen oder besser mehrere Bilder machen.
Bei Spiegelreflexkameras hat man keinen eingebauten Blitz, sondern steckt diesen auf und kann ihn dann so einstellen, daß er nicht direkt in die Augen der Fotografierten leuchtet, sondern zum Beispiel zur Decke, wodurch die roten Augen verhindert werden.
Zoom: Ein Zoom ist nicht unbedingt ein Muß, aber äußerst nützlich, wenn man nicht näher an ein Obkjekt herangehen kann oder einen kleineren Bildausschnitt wählen möchte. Der Zoom wird durch zwei Brennweiten angegeben, z.B. f=38mm-70mm. Die kleinere Brennweite bezeichnet den Weitwinkel, also wenn man einen möglichst großen Bereich oder ein Panorama fotogafieren will. 35mm oder 38mm sind hier üblich, höhere Werte sind ungünstig, wenn man z.B. in einem Raum nicht weit genug weggehen kann, um eine Gruppe von Personen zu fotografieren. Die Tele-Brennweite (der größere Wert) gibt die Vergrößerung an, je mehr, desto näher kann man das Objekt heranholen. 70mm sind Standard, 90mm oder 105mm ganz gut, noch mehr natürlich noch besser, aber dann auch noch teurer.
Selbstausläser: Hat inzwischen fast jede Kamera. Braucht man selten, aber wenn, dann ist er nützlich. Abgesehen vom Selbstportrait habe ich den Selbstauslöser vor allem bei Aufnahmen mit längerer Belichtungszeit verwendet. Dazu habe ich die Kamera auf einem festen Untergrund (z.B. einer Mauer) abgestellt, das Ziel anvisiert und dann per Selbstauslöser fotografiert. So verhindert man ein Verwackeln, das zum Beispiel durch das Drücken des Auslösers entstehen kann.
Landschaftsmodus: Einstellung, die den Autofocus zwingt, auf Unendlich zu stellen. Das ist beispielsweise günstig, wenn man aus einen Zugfenster heraus fotografiert. Dann stellt der Apparat auf die Landschaft und nicht versehentlich auf Schmutz an der Scheibe scharf.
Makro-Modus: Normalerweise muß man einen Mindestabstand von ca. 50-70 cm vom Objekt haben, um scharfe Bilder machen zu können, im Makro-Modus kann man bis auf 5-10 cm heran, z.B. wenn man ein Insekt oder eine Blüte fotografieren will.
Kamerakauf
digital
Auflösung: Einer der wichtigsten Parameter beim Kauf einer Digitalkamera. Die Auflösung besagt, wieviele Bildpunkte das Foto umfaßt. Ist die Auflösung zu gering, sieht man beim Vergrößern eckige Bildpunkte. Ein weiterer Vorteil einer hohen Auflösung ist, daß man einen Bildausschnitt (z.B. ein Gesicht in einer Menschenmenge) herausschneiden, vergrößernund noch erkennen kann.
Mit 3 Megapixeln kann man für den Alltag schon gute Bilder machen, bei vier Megapixeln sieht auch noch eine Vergrößerung auf ca. DIN A3 oder mehr wie ein Foto aus. 5 bis 6 Megapixel entsprechen etwa der Auflösung eines analogen Kleinbildfilms. Für riesige Bilder für z.B. Werbeplakate verwenden Profis auch Kameras mit 8-10 oder mehr Megapixeln, als Privatmensch braucht man so etwas aber nicht. Zudem benötigen die Fotos mit steigender Aufläsung auch immer mehr Speicherplatz, das heißt, man kann auf einer Speicherkarte weniger Bilder speichern. Schließlich nützt selbst die höchste Auflösung des CCD-Sensors nichts, wenn die Optik der Kamera solche kleinen Details gar nicht mehr abbilden kann. Ich denke, mit einer 5-Megapixel-Kamera ist man für Alltag und Urlaub mehr als ausreichend versorgt.
interpoliert/optimiert: Manchmal steht bei Kameras so etwas wie 2 Megapixel physikalische Auflösung, 4 Megapixel interpoliert (letztere Aussage natürlich größer). Man sollte beim Kauf immer nach der physikalischen Auflösung gehen, die besagt, wieviele Bildpunkte der CCD-Chip hat. Diese Aufnahme wird dann kameraintern verarbeitet und in ein 4-Megapixel-Bild umgerechnet. Das kann man aber genausogut mit einem Grafikprogramm am Computer, man muß sich dafür keine spezielle Kamera kaufen.
Zoom: Bei Digitalkameras wird der Zoom angegenen wie "3fach Zoom". Ein dreifach Zoom entspricht etwa einem 38:90 Zoom einer Analogkamera (also Standard), hängt aber vom Aufbau der Kamera ab, kann also bei einigen Modellen abweichen. Wichtig ist hierbei der optische Zoom (also die Vergrößerung durch die Linse, der Chip nimmt dann diesen vergrößerten Bildausschnitt mit der vollen Auflösung auf). Digitalzoom ist der Wert, um den man das aufgenommene Bild (oder auch das Bild vor der Aufnahme) vergrößern kann, die Auflösung wird dabei allerdings schlechter. Am PC kann man seine Bilder natürlich digital so stark vergrößern, wie man möchte. Ein hoher Digitalzoom ist daher nicht nötig.
Interner Speicher: Ist der in der Kamera eingebaute Speicher. Da dieser meist viel zu klein ist, braucht man ohnehin zur Erweiterung eine odere mehrere Speicherkarten. Diese haben zudem den Vorteil, daß man sie aus der Kamera nehmen und per Cardreader am PC auslesen kann, ohne daß man ein Übertragungskabel benötigt und die Kamera eingeschaltet sein muß.
Speicherkarten: Speicherkarten gibt es in verschiedenen Arten und Kapazitäten. Die bekanntesten sind Compact Flash (CF) (gibt es als Typ I und Typ II), Secure Digital (SD), Multimedia Card (MMD), xD, SM, MS, MS Pro und Microdrive (MD). Die Kapazitäten reichen von 16 MB bis 4 GB, beim Microdrive (das im Prinzip eine winzige Festplatte ist, deshalb aber stoßempfindlicher ist und mehr Strom verbraucht) sogar noch mehr.
Eine 256MB oder 512 MB Karte sollte man sich mindestens anschaffen, da die kleineren ohnehin praktisch genausoviel kosten. Bei 4 Megapixeln Auflösung hat ein Bild etwa eine Größe von 1 MB, bei 3 Megapixeln etwas weniger, und 100 Bilder hat man sehr schnell verschossen. Wenn man nicht gerade die größte verfügbare Kapazität nimmt, sind die Speicherkarten in der Regel pro MB umso billiger je größer ihre Kapazität ist. Nachteil einer sehr großen Speicherkarte kann sein, daß sie von älteren Kameramodellen nicht erkannt wird (die Kapazitäten der Speicherkarten sind in den letzten Jahren rasant gestiegen). Außerdem besteht bei einer sehr großen Speicherkarte das Rasiko, daß man besonders viele Bilder auf einmal verliert, wenn die Karte einmal den Geist aufgibt, wie ich selbst leidvoll erfahren mußte. Auch der Kauf einer Markenkarte (bei mir Kingston) mit mehrjähriger oder gar lebenslanger Garantie nützt da nicht viel. Man bekommt zwar die Karte ersetzt, die Daten (die in der Regel einen viel höheren ideellen Wert haben) sind aber verloren.
Beim Kauf einer Digicam entscheidet man sich auch gleichzeitig für den dazugehörigen Speicherkartentyp. Dabei würde ich möglichst Compact-Flash (recht robust, wird auch von vielen Profis verwendet) oder SD verwenden. Letztere sind wegen der kleinen Abmessung inzwischen am weitesten verbreitet und meist am günstigsten. Die anderen Speicherkartentypen gibt es oft nur von einem einzigen Hersteller (in der Regel dem Hersteller der entsprechenden Kamera) und sind dementsprechend deutlich teurer.
Kleinbildfilme Kleinbildfilme gibt es in allen Preislagen. Da die Filme aber weltweit von nur ca. 4 verschiedenen Firmen produziert werden (Kodak, Agfa, Fuji usw.), ist ihre Qualität im Prinzip überall gleich gut. Deshalb macht es - außer wenn man ganz spezielle Aufnahmen machen will - wenig Sinn, sich Filme für 5 Euro im Fotogeschäft zu kaufen. Bei Aldi und Lidl kostet ein 36er-Film 1 Euro, und diese Filme haben im Test genausogut abgeschnitten wie Markenprodukte (was sie auch sind, sie werden nur unter anderem Namen verkauft).
Die Bezeichnung ISO 100, 200 bzw 400 gibt die Lichtempfindlichkeit an. ISO 400 Filme sind sehr lichtempfindlich und z.B. für Nachtaufnahmen gut geeignet, ISO 100 reicht für einen Strandurlaub völlig aus. Außerdem haben die 400er-Filme aufgrund ihres grobkörnigeren Materials eine etwas geringere Auflösung. Mit ISO 200 hat man einen guten Kompromiß.
12er- oder 24er-Filme sollte man nur kaufen, wenn man extrem wenig fotografiert, da sie kaum billiger sind und die Entwicklung von 3 12er-Filmen natürlich dreimal soviel kostet wie die eines 36er-Films.
Papierabzüge
analog
Wenn man mit einer analogen Kamera Bilder macht, muß man den Film abgeben und entwickelt lassen und bekommt Papierabzüge der Bilder erstellt. Dies kann man in einem Fotogeschäft und in zahlreichen anderen Geschäften machen lassen. Außerdem gibt es einige Fotoservices, an die man den belichteten Film schicken kann und die entwickelten Fotos nach einigen Tagen mit der Post erhält, praktisch wenn man nicht extra in die Stadt fahren möchte. Nach meiner Erfahrung sind Drogerien wie Schlecker und dm am günstigsten und liefern durchweg gute Qualität (ich bin seit Jahren treuer Kunde des dm). Dabei werden die abgegebenen Filme an ein großes Fotolabor verschickt und sind normalerweise innerhalb von zwei Tagen abholbereit in der Filiale (Nachbestellungen und Sonderwünsche dauern etwas länger, da sie nicht automatisiert ablaufen). Ein 1-Stunden-Service macht nur Sinn, wenn man es überhaupt nicht erwarten kann, seine Bilder zu sehen, da er deutlich teurer ist. Bei den Papierabzügen hat man die Wahl zwischen seidenmattem und hochglänzendem Papier, außerdem gibt es manchmal noch die Möglichkeit, sich zwischen Premium- und normalem Papier zu unterscheiden (ich habe aber - abgesehen vom Preis - noch keinen großen Unterschied zwischen den Papierarten festgestellt). Ich bevorzuge bei meinen Fotos Hochglanzpapier, da ich die Bilder einklebe. Wer die Fotos lose zum Herumzeigen haben möchte, sollte seidenmattes Papier nehmen, da darauf nicht so schnell häßöiche Fingerabdrücke entstehen. Beim Papierformat ist inzwischen 10x15 cm (die übliche Größe einer Postkarte) die Regel, 9x13 ist geringfügig günstiger, aber für meinen Geschmack etwas zu klein, 13x18 für eine größere Anzahl an Fotos zu groß. Ein weiterer Service, der seit einigen Jahren angeboten wird, ist die Foto-CD, auf der man sämtliche Bilder noch einmal in digitaler Form erhält (kostet z.Zt. etwa beim dm 3,95 Euro extra). Damit erspart man sich das Einscannen, wenn man die Bilder auch auf dem PC verwenden möchte (z.B. zum Versenden an Freunde oder für eine Homepage).
Papierabzüge
digital
Auch wenn man die mit einer Digitalkamera geschossenen Bilder auf dem PC-Monitor oder Fernseher betrachten kann, haben viele Menschen zumindest von den schönsten Bildern auch gerne einen Papierabzug, den man mitnehmen kann und für den man nicht extra den Computer anschalten muß. Eine Möglichkeit, an ein Papierbild zu kommen, ist das Ausdrucken. Moderne Tintenstrahldrucker liefern ganz passable Ergebnisse, doch um qualitativ an ein richtiges Foto heranzukommen, muß man schon spezielles Fotopapier und eine hohe Druckqualität (mit entsprechendem Tintenverbrauch) verwenden. Beides ist mit nicht geringen Kosten verbunden. Billiger und qualitativ mit analogen Fotoabzügen vergleichbar ist der Digitalfoto-Service diverser Drogerien und Geschäfte und anderer Anbieter im Internet. Man kann die Bilder bequem über das Internet übertragen oder per CD-ROM oder Speicherkarte in einer Filiale abgeben. Die Abzüge kann man sich dann in einer Filiale abholen oder (gegen Aufpreis) zuschicken lassen.

Einige Anbieter von Papierabzügen digitaler Fotos findet ihr hier:
Anbieter 10x15 50x75 T-Shirt Postkarten Fotobuch A4 Versandkosten
Aldi 0,07€ 5,99€ 8,95€   5,95€ 1,99€
Blurb         var. 8,99€
dm 0,07€ 12,55€   4,95€ / 10 Stk.   2,75€/0€
Flyeralarm       51€ / 200 Stk.    
Lidl 0,09€ 6,99€       1,99€
OvernightPrints       8,98€ / 100 Stk.    
Post (incl. Porto)       1,80€ / Stk.    
Rossmann 0,05€     4,95€ / 10 Stk. 19,95€ 1,99€/0€
Saxoprint       21,05€ / 100 Stk.    

Preisvergleiche von weiteren Digital-Foto-Services gibt es bei:
www.bilder-dienste.de - www.digitalkamera.de - www.billige-fotos.de
Infos zum Selbermachen von biometrischen Passfotos, incl. Online-Tool zur Anpassung der Bildproportionen an die Vorschriften, gibt es bei persofoto.de. Hier kann man auch gleich ordentliche Passbilder von selbst hochgeladenen Digitalfotos bestellen.
Weitere
Links
Digitalkamera-Vergleich (super Seite um Eigenschaften verschiedener Modelle zu vergleichen)
Striewischs Fotolehrgang (Lehrgang und viele nützliche Tips zum Fotografieren)
WorldPressPhoto.nl (Die Welt-Pressefotos. Beeindruckend!)
Seite von Jaroslav Poncar (Physiker und Fotograf)
Snapmania Tourist Remover (entfernt störende Personen aus Urlaubsbildern)
Möglichkeiten für Fotospeicherung bei längeren Reisen

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